
Nach Wochen des Zitterns und Hoffens herrscht seit dem gestrigen Stichtag absolute Gewissheit: Die SG Hunsheim steigt auf. Was die Mannschaft von der Seitenlinie aus miterleben musste, entwickelte sich in den vergangenen Tagen zu einem echten Krimi abseits des Rasens.
Die Ausgangslage und das Warten auf den 20. Juni
Sportlich hatte das Team die Pflicht erfüllt. Mit dem Erreichen des dritten Tabellenplatzes in der Kreisliga D Staffel 9 war die Saison für die SGH aufgrund eines spielfreien letzten Spieltags bereits vorzeitig beendet. Während die Konkurrenz aus Wildbergerhütte-Odenspiel II und Weiershagen II die Meisterschaft unter sich ausmachte, stellte man sich in Hunsheim mental bereits auf die kräftezehrende Aufstiegsrelegation ein.
Dann jedoch folgten die offiziellen Signale aus dem Fußballkreis Berg. Wie der Kreisvorsitzende Jürgen Liehn bestätigte, sorgten angekündigte Teamrückzüge in den höheren Ligen – wie der von Eintracht Hohkeppel III in der Kreisliga B – für freie Plätze im Gesamtsystem. Da die Spielordnung den 20. Juni als finalen Stichtag für die Meldungen vorsah, blieb das Aufstiegsrennen bis gestern Abend hochdynamisch.
Der Sprung in die nächsthöhere Spielklasse
Mit dem Verstreichen der Frist steht nun fest, dass die frei gewordenen Plätze den direkten Aufstieg der SG Hunsheim ermöglichen. Die Relegationsrunde ist hinfällig, das Saisonziel auf außergewöhnlichem, aber hochverdientem Wege erreicht. Der Verein bedankt sich bei allen Spielern, Trainern, Verantwortlichen und vor allem bei den treuen Fans für die Unterstützung in dieser denkwürdigen Spielzeit. Die Details zur anstehenden Aufstiegsfeier könnt Ihr dem Bild entnehmen.

